Funktionen von A bis Z. Jeder Begriff erklärt.

Jede Fähigkeit aus unserer Wort-Cloud, vollständig erklärt — was dahintersteckt, wie es in Maritime ERP funktioniert und wie es im Alltag eines maritimen Dienstleisters aussieht.

Aufträge

Vessels

Ein Vessel-Datensatz ist der digitale Zwilling eines Schiffs: IMO-Nummer, Name, Flagge, Typ, Abmessungen, Tonnage, Eigner, Technical Manager, Versicherer und jeder Kontakt, den Sie an Bord oder an Land erreichen müssen. In Maritime ERP ist das Vessel der Anker des gesamten Datenmodells — alles andere hängt daran.

Öffnen Sie ein Vessel, sehen Sie die komplette Beziehung zu Ihrem Unternehmen auf einem Bildschirm: jedes Angebot, jeder Auftrag und jede Rechnung, die je für dieses Schiff geschrieben wurde, seine Dokumente und Zertifikate, Positionen und Reisepläne, Bestände und Budgets. Smart Buttons führen mit einem Klick vom Schiff zu jedem verknüpften Vorgang — und zurück. Neue Vessels sind in Sekunden angelegt, aus Excel importiert oder von der Karte übernommen.

Beispiel aus der Praxis

Bei einem Schlepperbetrieb geht ein Anruf zum Containerschiff MACKENZIE ein. Die Einsatzleitung tippt drei Buchstaben, öffnet das Vessel und sieht: zweimal im letzten Jahr assistiert, diese Preisliste gilt, das ist der Technical Manager — bevor der Anrufer den ersten Satz beendet hat.

Vessels

Sale Orders

Die Sale Order ist das zentrale Geschäftsdokument: welche Leistung, für welches Schiff, in welchem Hafen, zu welchem Preis. In generischen Systemen bedeutet das viele Schritte — in Maritime ERP ist es ein Klick vom Vessel aus, denn Kunde, Rechnungsempfänger, Preisliste und Konditionen sind am Schiff hinterlegt.

Jeder Auftrag trägt maritimen Kontext, der generischen ERPs schlicht fehlt: das Vessel mit IMO-Nummer, den Einsatzhafen, Port-Agency-Details, ETA und ETD. Auftragspositionen bepreisen sich aus Hafentarifen und Kundenpreislisten. Aus dem bestätigten Auftrag entstehen Lieferung, wo nötig Zertifikat, und Rechnung — jeder Schritt bleibt verknüpft, die Aktenlage entsteht von selbst.

Beispiel aus der Praxis

Der Lotse geht um 06:40 an Bord. Um 06:42 hat die Einsatzleitung die Sale Order erstellt: Vessel geöffnet, Leistung gewählt, Hamburg-Tarif automatisch angewendet. Die Bestätigung ist im Postfach des Agenten, bevor das Schiff die Schleuse erreicht.

Sale Orders

Hafentarife

Maritime Leistungen werden pro Hafen bepreist: derselbe Einsatz kostet in Hamburg anderes als in Bremerhaven oder Rotterdam. Hafentarife bilden diese Matrix ab — Leistung, Hafen, Preis, Gültigkeitszeitraum — als strukturierte Daten statt als Excel auf irgendeinem Desktop.

Beim Anlegen einer Auftragsposition schlägt Maritime ERP den Tarif für die Kombination aus Leistung und Hafen nach und bepreist die Position automatisch. Angebote werden teamweit konsistent: Jedes Teammitglied bietet denselben korrekten Preis, Änderungen greifen an einer Stelle, und alte Aufträge behalten den Tarif, der zu ihrem Datum galt.

Beispiel aus der Praxis

Der Hafen erhöht zum Januar die Entgelte. Sie aktualisieren den Hamburg-Tarif einmal — jedes Angebot ab diesem Tag rechnet mit den neuen Sätzen, während die Dezember-Rechnungen die alten zeigen.

Hafentarife

CRM

Das CRM ist das Gedächtnis Ihrer Kundenbeziehungen: Firmen, Ansprechpartner, Kommunikationshistorie, offene Chancen. Jede Reederei, jeder Manager und jede Agentur hat eine Akte, die das ganze Team teilt.

Eingehende Anfragen werden Leads, Leads wandern durch eine Pipeline mit Ihren Phasen — vom Erstkontakt über das Angebot bis zum gewonnenen Auftrag — und jede Phase zeigt den nächsten Schritt. E-Mails heften sich an den richtigen Datensatz, Aktivitäten erinnern die Verantwortlichen, und wiederkehrende Serviceintervalle melden sich von selbst, damit Bestandskunden Folgegeschäft bringen.

Beispiel aus der Praxis

Ein Shipmanager bat im März um ein Angebot und wurde still. Im Mai poppt die Pipeline-Erinnerung auf, der Vertrieb ruft an, der Abschluss kommt — weil das System den Faden gehalten hat.

Angebote

Ein Angebot ist die Vorstufe der Sale Order: dasselbe Dokument, früherer Status. Es entsteht aus Vessel-Daten und Kundenpreislisten — ein korrektes, vollständiges Angebot dauert Sekunden statt einer Mittagspause.

Angebote gehen mit Ihrem Briefkopf per E-Mail direkt aus dem System raus, werden verfolgt und automatisch nachgefasst, wenn sie unbeantwortet bleiben. Nimmt der Kunde an, wird aus dem Angebot mit einem Klick der bestätigte Auftrag — nichts wird abgetippt, nichts geht zwischen Postfach und ERP verloren.

Beispiel aus der Praxis

Ein Agent fragt Preise für drei Leistungen an einem einlaufenden Bulker an. Das Angebot — richtige Tarife, richtige Währung, Firmen-Briefkopf — verlässt das Büro nach vier Minuten, während der Wettbewerber noch seine Word-Vorlage öffnet.

Angebote

Leads

Ein Lead ist ein möglicher Abschluss, bevor er Substanz hat: eine Website-Anfrage, ein Anruf, eine Visitenkarte vom Hafenempfang. Maritime ERP erfasst jeden mit Quelle, Kontakt und — wo bekannt — Vessel, Hafen und gewünschter Leistung.

Leads von Ihrer Website kommen automatisch an, inklusive des Schiffs, das der Besucher auf der Karte gewählt hat. Das Team qualifiziert, ernsthafte Anfragen werden Chancen mit Kundenakte — und die Pipeline stellt sicher, dass jeder Lead eine Antwort bekommt.

Beispiel aus der Praxis

Ein Besucher klickt auf Ihrer Website ein Schiff auf dem Globus an und fragt eine Demo dafür an. Der Lead landet mit Schiff und Kontakt in der Pipeline — bereit für den Rückruf innerhalb der Stunde.

Häfen

Häfen sind eigenständige Datensätze: jeder mit UN/LOCODE, seinen Tarifen, den dort tätigen Agenturen und Ihren Kontakten vor Ort. Aufträge referenzieren ihren Hafen — 'Umsatz pro Hafen' ist damit ein Report statt einer Rechercheaufgabe.

Weil Häfen und Tarife verknüpft sind, arbeitet die Hafenwahl am Auftrag richtig mit: Sie zieht die Preisbasis, die lokalen Details und die passenden Dokument-Vorbelegungen.

Beispiel aus der Praxis

Die Geschäftsführung fragt, welcher Hafen im letzten Quartal den meisten Towage-Umsatz brachte. Die Antwort ist ein gruppierter Report: Hamburg, dann Bremerhaven, dann Rotterdam — mit Auftragszahlen dahinter.

IMO-Register

Die IMO-Nummer ist die unveränderliche Identität eines Schiffs — Namen wechseln, Eigner wechseln, die IMO-Nummer bleibt. Maritime ERP nutzt sie als eindeutigen Schlüssel jedes Vessel-Datensatzes.

Das macht Zuordnung überall verlässlich: Eine eingehende Auftragsbestätigung, eine AIS-Position oder ein altes Dokument finden das richtige Schiff über die IMO-Nummer — auch wenn es seither zweimal umbenannt wurde.

Beispiel aus der Praxis

Die SEVILLIA wird verkauft und umbenannt. Ihre IMO-Nummer bleibt 9362712 — und mit ihr bleibt die gesamte Service-Historie in Ihrem System ein durchgehender Datensatz.

IMO-Register

Pipelines

Eine Pipeline macht Ihren Vertriebsprozess sichtbar: Spalten für jede Phase, Karten für jede Chance, Verschieben per Drag-and-drop. Die Phasen definieren Sie so, wie Ihr Geschäft wirklich verkauft.

Das Board zeigt auf einen Blick, wo Umsatz wartet, welche Angebote feststecken und wer den nächsten Schritt hat. Die Führung bekommt Prognosen, der Vertrieb bekommt Fokus.

Beispiel aus der Praxis

Montagmorgen schaut das Team auf einen Bildschirm: vier Angebote warten auf Nachfassen, zwei Deals in Verhandlung, einer schließt diese Woche. Jeder kennt seine Züge, bevor der erste Kaffee leer ist.

Wiedervorlagen

Aufträge gehen selten an den Wettbewerb verloren — sie gehen an die Stille verloren. Wiedervorlagen sind geplante Aktivitäten, die das System anlegt und verfolgt: Donnerstag zurückrufen, in einer Woche das Angebot erneut senden, nach dem Hafenanlauf nachhaken.

Wiederkehrende Serviceintervalle funktionieren genauso: Ist ein Vessel für die nächste Inspektion oder Leistung fällig, hebt das System die Hand und ein Routineauftrag schlägt sich selbst vor.

Beispiel aus der Praxis

Ein Angebot liegt fünf Tage unbeantwortet. Das System erinnert den Vertrieb, ein freundlicher Anruf folgt — und der Auftrag wird am selben Nachmittag unterschrieben.

ETA/ETD

Estimated Time of Arrival und Estimated Time of Departure sind der Takt des Hafengeschäfts: Ihr Zeitfenster öffnet mit der Ankunft des Schiffs und schließt mit der Abfahrt.

Beide Zeitstempel leben am Auftrag — sichtbar für die Einsatzleitung und über das Portal auch für Ihren Kunden. Pläne ändern sich auf See — die ETA einmal aktualisiert, gilt für alle.

Beispiel aus der Praxis

Das einlaufende Schiff verschiebt die Ankunft um sechs Stunden. Die Einsatzleitung aktualisiert die ETA, die Crew-Einteilung rutscht in den Abend, und der Kunde sieht das neue Fenster im Portal.

Reisepläne

Ein Reiseplan ist die Rotation eines Schiffs: welche Häfen, in welcher Reihenfolge, an welchen Terminen. Maritime ERP führt ihn pro Vessel — Ihr Blick nach vorn, wo Ihre schwimmenden Kunden sein werden.

Für Dienstleister ist das ein verkappter Vertriebskalender: Jeder geplante Anlauf in Ihrem Hafen ist eine Gelegenheit, Leistungen im Voraus anzubieten.

Beispiel aus der Praxis

Der Reiseplan zeigt: Die STADT DRESDEN läuft Hamburg jeden dritten Dienstag an. Ihr Team bietet einen festen Versorgungsservice für genau diese Termine an — wiederkehrender Umsatz aus einem Blick auf die Rotation.

Kalender

Die Kalenderansicht bringt Einsätze, Hafenanläufe und Team-Verfügbarkeit in ein Bild. Jeder Eintrag ist ein lebendiger Datensatz — öffnen heißt: Sie sind auf dem Auftrag, keiner Kopie.

Die Einsatzleitung plant den Tag, die Woche oder einen Liegeplatz; Teams sehen ihre Einteilung; Änderungen verteilen sich sofort, weil es nur eine Quelle der Wahrheit gibt.

Beispiel aus der Praxis

Zwei Einsätze kollidieren am Donnerstagvormittag. Die Einsatzleitung sieht es in der Wochenansicht, zieht einen in den Nachmittag — und beide Crews haben den neuen Plan auf dem Handy.

Finanzen

Rechnungen

Rechnungen machen aus bestätigter Arbeit Geld. In Maritime ERP entstehen sie aus Aufträgen — pro Einsatz, pro Vessel oder gesammelt pro Kunde — jede Position führt zurück auf das, was tatsächlich getan wurde, für welches Schiff, in welchem Hafen.

Versand als gebrandete PDF oder strukturierte e-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD), in Währung und Sprache des Kunden. Der Zahlungsstatus aktualisiert sich live aus dem Bankfeed, und das Mahnwesen behandelt Überfälliges mit konfigurierbarer, freundlicher Eskalation.

Beispiel aus der Praxis

Monatsende bei einem Lotsenbetrieb: 84 Einsätze werden in einem Lauf zu 12 Sammelrechnungen. Bis die Kaffeemaschine durch ist, liegen die Rechnungen in den Postfächern der Kunden und die OP-Liste ist aktuell.

Rechnungen

Accounting

Die vollständige doppelte Buchführung steckt im selben System, das Ihren Betrieb steuert — Journale, Kontenplan, Steuern, Debitoren und Kreditoren. Daten fließen vom Auftrag über die Rechnung in die Buchung, ohne ein einziges Abtippen.

Die maritime Pointe: Jede Buchung kann ihr Vessel als Auswertungsdimension tragen. Rentabilität pro Schiff, Kunde oder Hafen ist ein Standard-Report, und der Monatsabschluss startet auf Büchern, die den ganzen Monat aktuell geführt wurden.

Beispiel aus der Praxis

Die Geschäftsführung will wissen, ob sich das Rotterdam-Geschäft lohnt. Die G+V auf Vessel- und Hafenebene antwortet in einer Ansicht: ja — mit 22% Marge, knapp vor Hamburg.

Accounting

Multi-Currency

Schifffahrt ist ein Dollar-Geschäft, Ihre Buchhaltung ein Euro-Geschäft, und der Kunde möchte vielleicht Franken. Multi-Currency heißt: Jedes Dokument — Angebot, Auftrag, Rechnung — trägt seine eigene Währung, während die Bücher konsistent in Ihrer bleiben.

Wechselkurse aktualisieren sich automatisch nach Zeitplan, Umrechnungen erfolgen zum Dokumentdatum, und realisierte Kursgewinne oder -verluste buchen sich korrekt bei Zahlungseingang. Ihr Team bietet in der Währung an, die den Deal gewinnt.

Beispiel aus der Praxis

Ein griechischer Manager möchte das Angebot in US-Dollar. Das Angebot geht in USD raus, die Rechnung auch, die Zahlung kommt in USD — und das Hauptbuch zeigt saubere EUR-Buchungen, Kursdifferenz automatisch verbucht.

Multi-Currency

DATEV-Export

DATEV ist die Standardsprache zwischen deutschen Unternehmen und ihren Steuerkanzleien. Der DATEV-Export verpackt Buchungen, Belege und Stammdaten exakt in dem Format, das die Kanzleisoftware importiert.

Statt Ordner voller Papier oder halbkompatibler Tabellen: ein Klick am Monatsende. Weniger Rückfragen, schnellere Abschlüsse — und ein Steuerberater, der seine Stunden mit Beratung statt mit Abtippen verbringt.

Beispiel aus der Praxis

Am 3. jedes Monats klickt die Buchhaltung auf 'DATEV-Export' und mailt eine Datei. Die Kanzlei importiert sie vor der Mittagspause — der Monatsabschluss, der früher eine Woche Hin und Her kostete, ist eine Formalie.

XRechnung

XRechnung ist Deutschlands strukturierter e-Rechnungs-Standard — Pflicht bei öffentlichen Auftraggebern, zu denen auch Hafenbehörden, Kommunen und Ämter zählen.

Maritime ERP erzeugt valide XRechnungen nativ aus denselben Auftragsdaten wie Ihre PDFs. Leitweg-ID adressieren, senden, fertig — konform ohne angeflanschtes Konverter-Tool.

Beispiel aus der Praxis

Die Hafenbehörde beauftragt einen Survey und verlangt XRechnung mit Leitweg-ID. Der Rechnungslauf erzeugt sie wie jede andere Rechnung — gleicher Klick, konformes Format.

ZUGFeRD

ZUGFeRD ist die hybride e-Rechnung: eine normale PDF für Menschen mit maschinenlesbarem XML im Inneren. Eine Datei bedient die Kreditorensoftware und den Menschen, der die Rechnung noch lesen will.

Seit die e-Rechnung zwischen deutschen Unternehmen Pflicht ist, ist ZUGFeRD der pragmatische Standard: Die Systeme Ihrer Kunden verarbeiten sie automatisch, und niemand muss ändern, wie er Rechnungen liest.

Beispiel aus der Praxis

Die Buchhaltungssoftware Ihres Kunden zieht das XML aus der Rechnungs-PDF und bucht es unangefasst. Der Buchhalter gibt am Bildschirm frei; die Zahlung kommt zwei Tage früher als früher.

Bankabgleich

Der Bankabgleich verbindet, was auf dem Konto passiert ist, mit dem, was die Bücher erwarten. Umsätze laufen über die Bankanbindung kontinuierlich ein, und das System schlägt zu jeder Zahlung die passende Rechnung vor.

Die meisten Treffer bestätigen sich über Betrag und Referenz selbst; der Rest stellt sich für eine schnelle menschliche Entscheidung an. Die OP-Liste ist jeden Morgen aktuell — ohne dass jemand Kontoauszüge abtippt.

Beispiel aus der Praxis

Über Nacht kamen 17 Zahlungen. Um 08:05 bestätigt die Buchhaltung 15 automatische Treffer, ordnet 2 von Hand zu — die Debitorenliste stimmt, das Ganze hat vier Minuten gedauert.

Zahlungserinnerungen

Geld anmahnen ist unangenehm, also wird es aufgeschoben — und die Liquidität leidet. Automatische Zahlungserinnerungen nehmen die Aufgabe ab: Überschreitet eine Rechnung ihr Ziel, geht eine freundliche Erinnerung raus; bei Bedarf folgen weitere Stufen in festen Abständen.

Jeden Text definieren Sie selbst, vom sanften Anstupsen bis zur förmlichen Mahnung, und jede Erinnerung wird an der Kundenakte protokolliert. Sie bleiben höflich, konsequent — und liquide.

Beispiel aus der Praxis

Tag 8 nach Fälligkeit mailt das System eine höfliche Erinnerung mit der Rechnung im Anhang. Tag 9 kommt die Zahlung — kein Anruf, keine Peinlichkeit, kein vergessener Fall.

Sammelrechnungen

Hochfrequentes Servicegeschäft produziert Dutzende kleiner Einsätze pro Kunde und Monat. Die Sammelrechnung fasst sie in einem Dokument zusammen — gruppiert, mit Zwischensummen, leicht freizugeben auf der Empfängerseite.

Rhythmus (wöchentlich, monatlich, pro Hafenanlauf) und Gruppierung (pro Vessel, pro Leistungsart) wählen Sie. Weniger Dokumente, weniger Buchungen, schnellere Freigabe beim Kunden.

Beispiel aus der Praxis

Eine Linienreederei erhält eine Monatsrechnung mit allen 23 Lotsungen, gruppiert nach Schiff. Ihre Kreditorenabteilung gibt ein Dokument frei statt 23 — und zahlt pünktlich.

Kostenstellen

Kostenstellen teilen Ihr Geschäft in messbare Einheiten: Schiffe, Abteilungen, Standorte, Projekte. Jede Buchung kann eine tragen, und Auswertungen drehen sich darum.

Beim maritimen Dienstleister sind die natürlichen Kostenstellen Schiffe und Häfen — Maritime ERP befüllt sie automatisch aus dem Auftragskontext. Analytische Buchhaltung entsteht als Nebenprodukt der täglichen Arbeit.

Beispiel aus der Praxis

Die beiden Crewboote führen je eine eigene Kostenstelle. Treibstoff, Wartung und Crew-Stunden buchen automatisch dagegen — und der Jahresrückblick zeigt, welches Boot ihr Geld verdient.

Budgets

Budgets stellen den Plan neben die Wirklichkeit: erwarteter Umsatz oder erwartete Kosten pro Vessel, Kunde oder Periode, laufend gegen die Ist-Buchungen verfolgt.

Abweichungen sind am Tag ihres Entstehens sichtbar — im Dashboard und, wo gewünscht, im Portal. Kurskorrekturen passieren mitten im Quartal statt danach.

Beispiel aus der Praxis

Das Wartungsbudget eines betreuten Vessels erreicht im Juli 80%. Der Hinweis führt im August zum Gespräch mit dem Eigner — statt zur Überraschung im Dezember.

Preislisten

Preislisten halten fest, was Sie mit jedem Kunden vereinbart haben: seine Sätze, Rabatte, Währungen, Gültigkeitsfenster. Einmal verhandelt, greifen sie automatisch auf jedem Angebot und Auftrag dieses Kunden.

Zusammen mit den Hafentarifen bilden sie die Preis-Engine: Der Tarif sagt, was die Leistung in diesem Hafen kostet — die Preisliste sagt, was dieser Kunde dafür zahlt.

Beispiel aus der Praxis

Ein Schlüsselkunde hat 8% auf Towage und Festpreise fürs Festmachen. Jedes Angebot jedes Teammitglieds hält die Vereinbarung automatisch ein — der Key Account Manager schläft gut.

Auswertungen

Auswertungen beantworten die Fragen, mit denen Ihr Geschäft gesteuert wird: Was haben wir verdient, wo, für wen, zu welchen Kosten. Jeder Report bohrt von der Zahl zum dahinterliegenden Vorgang durch.

Umsatz und Marge pro Vessel, Kunde und Hafen sind Standard. Exporte kommen in Tabellenformaten, die Steuerberater und Bank wirklich akzeptieren — und die Zahlen sind aktuell, weil sie aus dem lebenden System stammen.

Beispiel aus der Praxis

Die Bank verlangt für die Verlängerung der Kreditlinie eine Umsatzaufstellung. Die Buchhaltung exportiert den Kundenreport der letzten 24 Monate — zehn Minuten, fertig, jede Zahl stimmt mit den Büchern überein.

Dashboards

Dashboards sind Ihr Live-Cockpit: offene Angebote, Monatsumsatz, Einsätze pro Hafen, überfällige Rechnungen — jede Kachel aktualisiert sich selbst und öffnet per Klick die Details.

Jede Rolle bekommt ihre Sicht: Die Einsatzleitung sieht die Einsätze des Tages, der Vertrieb die Pipeline, die Geschäftsführung das Geld.

Beispiel aus der Praxis

Auf dem Bildschirm im Büro: 6 Einsätze heute, 2 Angebote zum Nachfassen, Monatsumsatz bei 104% vom Plan. Das Morgenmeeting dauert fünf Minuten, weil die Zahlen schon an der Wand hängen.

Betrieb

Dokumente (DMS)

Das Dokumentenmanagement legt jedes Dokument dort ab, wo es hingehört: am Vessel, am Auftrag, am Kunden. Versionierung bewahrt die Historie, Volltextsuche findet alles, Zugriffsregeln entscheiden, wer was sieht.

Weil Dokumente an Vorgängen leben statt in Ordnerbäumen, tauchen sie genau dann auf, wenn man sie braucht — Auftrag öffnen, und Lieferschein, Zertifikat und Schriftverkehr liegen daneben. Über das Portal greifen Kunden im Self-Service auf ihre Dokumente zu.

Beispiel aus der Praxis

Ein Kunde ruft wegen eines Einsatzes vom letzten November an. Noch während des Gesprächs öffnet die Einsatzleitung den Auftrag und hat die unterschriebene Arbeitsbestätigung auf dem Schirm — über den Kontext gefunden, in Sekunden.

Zertifikate

Schiffe leben von gültigen Papieren: Klassezertifikate, Sicherheitszeugnisse, Survey-Berichte. Maritime ERP führt sie pro Vessel mit Ablaufdaten und warnt rechtzeitig vorher.

Bei Dienstleistern, deren Arbeit selbst Zertifikate erzeugt, generiert und archiviert das System sie am Auftrag — für den Kunden über das Portal abrufbar.

Beispiel aus der Praxis

Sechzig Tage bevor das Sicherheitszeugnis eines betreuten Vessels abläuft, bekommt der Verantwortliche die Erinnerung — der Erneuerungs-Survey ist gebucht, bevor es eng wird.

Zeiterfassung

Stunden sind der Rohstoff des Servicegeschäfts. Die Zeiterfassung sammelt sie pro Einsatz und Mitarbeiter — am Desktop oder auf dem Handy, direkt dort, wo gearbeitet wird.

Fakturierbare Stunden fließen mit den richtigen Sätzen in die Rechnung; interne Stunden speisen die Kalkulation. Stundenzettel entstehen von selbst, und die Lohnabrechnung bekommt saubere Zahlen.

Beispiel aus der Praxis

Ein Monteur bucht 3,5 Stunden auf den Generator-Einsatz — vom Kai aus, Handy in der Hand. Die Stunden stehen am Auftrag, bepreist zum vereinbarten Satz, und nächste Woche sind sie eine Zeile auf der Sammelrechnung.

Helpdesk

Der Helpdesk macht aus Kundenanliegen Tickets mit Verantwortlichem, Priorität und Frist. Mails an Ihre Support-Adresse und Portal-Meldungen landen in einer Warteschlange.

Jedes Ticket ist mit Kunde, Vessel und Auftrag verknüpft — der Kontext ist einen Klick entfernt. Reaktionszeiten werden messbar, Servicequalität wird eine Zahl statt eines Gefühls.

Beispiel aus der Praxis

Ein Shipmanager meldet um 9:15 über das Portal eine falsche Menge. Das Ticket landet bei der zuständigen Einsatzleitung, verlinkt auf den Auftrag — und die korrigierte Bestätigung geht um 9:40 raus.

Einkauf

Der Einkauf verwaltet, was Sie für Ihre Leistungen zukaufen: Material, Fremdleistungen, Ersatzteile. Bestellungen sind mit den Einsätzen und Vessels verknüpft, denen sie dienen.

Lieferantenakten halten Zertifikate und Preisvereinbarungen; Eingangsrechnungen gleichen sich gegen Bestellungen ab. Die Einsatzkalkulation wird echt, weil die Kostenseite am selben Vorgang hängt wie der Erlös.

Beispiel aus der Praxis

Für einen Reparatureinsatz bestellt der Einkäufer die Teile direkt aus der Sale Order. Kommt die Lieferantenrechnung, matcht sie automatisch gegen die Bestellung — und der Einsatz zeigt seine echte Marge.

Lager

Die Lagerverwaltung verfolgt Bestände über Orte hinweg — Ihr Lager, Ihre Servicefahrzeuge und Vessel-Stock an Bord der Schiffe, die Sie versorgen oder betreuen.

Lieferungen buchen gegen Aufträge aus, Mindestbestände stoßen Nachschub an, und Zählungen bleiben ehrlich, weil jede Bewegung ein Dokument hat.

Beispiel aus der Praxis

Das Versorgungsboot legt mit 40 Positionen für drei Schiffe ab. Jede Lieferung bucht ihren Bestand gegen ihren Auftrag aus — und die Lagerzählung am Freitag stimmt mit der Wirklichkeit überein.

Plattform

Kundenportal

Das Kundenportal ist Ihr Servicetresen, der rund um die Uhr besetzt ist: Kunden melden sich an und sehen ihre Aufträge, Angebote, Rechnungen, Dokumente und Flottendaten — genau den Ausschnitt, der ihnen gehört.

Rollenbasierte Rechte steuern die Sicht: Die Crew eines Schiffs sieht ihr Schiff, ein Flottenmanager die ganze Flotte mit KPIs, Budgets und Downloads. Anliegen werden Tickets, Dokumente sind Self-Service — Ihr Telefon klingelt seltener, und die Kunden fühlen sich besser informiert.

Beispiel aus der Praxis

Ein Flottenmanager schaut Sonntagabend ins Portal: Budgets pro Vessel, Leistungen des Quartals, die Zertifikate der Einsätze letzter Woche — heruntergeladen ohne eine einzige E-Mail an Ihr Team.

Kundenportal

Maritime

'Maritime' ist der Unterschied zwischen Software, die Schifffahrt duldet, und Software, die dafür gebaut ist. Vessels, IMO-Nummern, Häfen, Tarife, Agenturen, ETAs — in Maritime ERP sind das native Objekte mit echtem Verhalten.

Genau das steckt hinter dem einen Klick: Das System weiß bereits, was ein Schiff ist, was ein Hafenanlauf ist und wie beides bepreist wird. Generische ERPs lassen Sie dieses Verständnis aus Zusatzfeldern zusammenbauen — hier ist es das Fundament.

Beispiel aus der Praxis

Fragen Sie einen generischen ERP-Berater nach 'Aufträgen pro Schiff mit Hafentarifen', bekommen Sie einen Projektplan. In Maritime ERP bekommen Sie einen Filter.

Maritime

Mobile App

Die Mobile App trägt das System aufs Wasser: Aufträge, Vessels, Kontakte und Dokumente auf Handy und Tablet, in einer Oberfläche für Handschuhe und Tageslicht.

Crews bestätigen Einsätze, erfassen Stunden und Fotos und prüfen den Tagesplan unterwegs. Was am Kai eingegeben wird, ist in derselben Sekunde im Bürosystem — eine Datenbank, jedes Gerät.

Beispiel aus der Praxis

Der Bootsführer bestätigt den Crew-Transfer vom Boot aus, macht das Übergabefoto und tippt auf 'erledigt'. Die Einsatzleitung sieht den Einsatz abgeschlossen, bevor das Boot wieder am Ponton liegt.

API

Die REST-API öffnet jeden Teil des Systems für andere Software: Vessels lesen, Aufträge anlegen, Rechnungen abrufen — programmatisch und rechtegesteuert.

Binden Sie Ihre bestehenden Tools an, befüllen Sie Auswertungssysteme, automatisieren Sie den Austausch mit Großkunden. Der Demo-Flow dieser Website nutzt dieselbe API — was Sie auf der Karte sehen, ist die Schnittstelle bei der Arbeit.

Beispiel aus der Praxis

Ein Großkunde schickt wöchentlich Einsatzlisten als strukturierte Daten. Eine kleine Integration legt sie per API als Auftragsentwürfe an — aus dem Tipp-Marathon am Montag wurde ein Hintergrundjob.

Multi-Language

Die Oberfläche läuft in der Sprache jedes Users, und Dokumente gehen in der des Kunden raus: deutsche Crew, englischsprachiges Büro und griechische Kunden arbeiten mit demselben System.

Produktnamen, Begriffe und Vorlagen werden einmal übersetzt und gelten überall — Angebote auf Englisch, Mahnungen auf Deutsch, beides aus denselben Datensätzen.

Beispiel aus der Praxis

Das Hamburger Büro arbeitet auf Deutsch; das Angebot an den Manager in Piräus rendert automatisch auf Englisch — derselbe Auftrag, auf jeder Seite die richtige Sprache.

Zeitzonen

Schifffahrt sitzt nie in einer Zeitzone. Jeder User arbeitet in seiner Ortszeit, während das System darunter eine konsistente Zeitachse führt.

ETAs, Fristen und Protokolle meinen für alle denselben Moment — die klassische Verwirrung 'war das deren Zeit oder unsere?' verschwindet.

Beispiel aus der Praxis

Der Agent in Singapur trägt eine ETA von 14:00 Ortszeit ein. Die Hamburger Einsatzleitung sieht 08:00 — beide haben recht, und der Lotse ist zur richtigen Stunde bestellt.

Backups

Ihr Betrieb lebt in diesem System, also wird das System doppelt gesichert: fortlaufend, dazu alle zwei Stunden eine eigenständige Kopie.

Die Wiederherstellung ist getestet — Datensicherheit ist Infrastruktur, über die Sie nie nachdenken müssen.

Beispiel aus der Praxis

Ein Hardware-Defekt legt um 03:00 einen Server lahm. Die Plattform aus drei Servern läuft weiter; der Vorfall ist ein Log-Eintrag, Ihr Morgen völlig gewöhnlich.

Single Tenant

Single Tenant heißt: Ihr Unternehmen bekommt seine eigene Instanz mit eigener Datenbank — Ihre Daten teilen sich mit niemandem die Umgebung und mit niemandes Anpassungen den Code.

Updates werden mit Ihnen terminiert, individuelle Module sind ohne Nebenwirkungen auf andere möglich, und die Datenisolation vereinfacht jedes Compliance-Gespräch.

Beispiel aus der Praxis

Ihr Wirtschaftsprüfer fragt, wo genau die Firmendaten liegen und wer sonst darauf zugreifen kann. Die Antwort ist ein Satz: auf Ihrer eigenen Instanz im deutschen Rechenzentrum — sonst niemand.

DSGVO

DSGVO-Konformität steckt in der Architektur: Hosting im deutschen Rechenzentrum, Single-Tenant-Isolation, rollenbasierte Rechte, Protokollierung und Löschkonzepte.

Auftragsverarbeitungsverträge sind Standardpapiere, und weil der Stack durchgehend europäisch ist, gehen transatlantische Datentransfer-Debatten an Ihrem ERP schlicht vorbei.

Beispiel aus der Praxis

Ein Großkunde schickt vor der Unterschrift seinen 40-Fragen-Datenschutzbogen. Die meisten Antworten sind ein Einzeiler: deutsches Rechenzentrum, eigene Instanz, EU-Rechtsraum — der Bogen geht in derselben Woche zurück.

AIS

AIS ist das Transpondersystem, über das Schiffe laufend Identität, Position, Kurs und Geschwindigkeit funken. Maritime ERP kann diese Feeds verarbeiten und Ihre Welt in Bewegung auf der Karte zeigen.

Positionen verknüpfen sich über MMSI und IMO-Nummer mit den Vessel-Datensätzen: Sie sehen, wo das Schiff eines Kunden wirklich ist, schätzen Ankünfte und stoßen Workflows an, wenn ein Vessel sich Ihrem Hafen nähert.

Beispiel aus der Praxis

Der Globus auf dem Dashboard zeigt die erwartete FRIESLAND TRADER 30 Meilen draußen, 12 Knoten Fahrt. Das Team bereitet ihren Auftrag vor — zwei Stunden bevor der Agent überhaupt anruft.

Flotten-KPIs

Flotten-KPIs verdichten Vessel-Daten zu den Zahlen, mit denen ein Flottenbetreiber steuert: Leistungen pro Periode, Mengen, Kosten, Budgetauslastung — pro Schiff und über die Flotte.

Im Portal sehen Ihre Kunden diese Dashboards für die eigene Flotte: Transparenz, die die Beziehung vertieft und Ihren Service vom Wettbewerb abhebt.

Beispiel aus der Praxis

Im Quartalsgespräch zeigen Sie dem Kunden sein Flotten-Dashboard: Mengen pro Vessel, Trend gegen Vorjahr. Das Gespräch dreht sich um Pläne statt um Preise — und der Vertrag verlängert sich fast von selbst.

Flotten-KPIs

Rollenrechte

Rollen entscheiden, wer was sieht und tut: Die Einsatzleitung arbeitet Aufträge, die Buchhaltung sieht das Geld, Kunden sehen ihren Portal-Ausschnitt — jede Gruppe genau das, was ihr Job braucht.

Rechte folgen auch den Datensätzen: Ein Portal-User sieht seine Schiffe und keinen Deut mehr. Rechte-Reviews sind einfach, weil Berechtigungen strukturiert sind statt verstreut.

Beispiel aus der Praxis

Eine neue Kollegin in der Einsatzleitung fängt am Montag an. Eine Rollenzuweisung, und sie hat genau die Aufträge, Vessels und Kalender ihres Teams — und keinen Blick auf die Gehaltsliste.

E-Mail-Integration

E-Mail ist der Ort, an dem maritimes Geschäft passiert — und an dem Informationen verschwinden. Die Integration heftet eingehende Mails automatisch an den richtigen Kunden, Lead oder Auftrag und versendet ausgehende Dokumente aus dem System.

Der ganze Faden lebt am Vorgang: Wer den Auftrag öffnet, sieht den Schriftverkehr — egal, durch wessen Postfach er lief.

Beispiel aus der Praxis

Der Agent antwortet auf ein Angebot, während Ihr Vertriebler im Urlaub ist. Die Mail liegt trotzdem am Auftrag — die Vertretung antwortet innerhalb der Stunde, mit vollständigem Kontext.

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